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"Nachbarn für Nachbarn" in Leipzig Volkmarsdorf

Informationen des Bürgervereins Volkmarsdorf

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Rundgang durch Volkmarsdorf



St. Lukaskirche
Eisenbahnstraße
Torgauer Platz
Bülowviertel
Torgauer Straße 15 / ATV
"Grünes Band" Wurzner Straße
Bogislawstraße 18
Markusgasse
Ehem. Dorfanger und ehem. Rittergut Volkmarsdorf
H.-Liebmann-Str. 42 / ehem. Volkmarsdorfer Rathaus
Stadtteilpark "Rabet"
Ehemaliges Ostbad im Rabet

Diese Stationen als Übersicht ...
Die Seite zum Rundgang aus dem Stadtteilführer herunterladen ... 


St. Lukaskirche


Die Lukaskirche ist das Zentrum des Leipziger Stadtteils Volkmarsdorf. Sie wurde 1891-93 nach Plänen des Leipziger Architekten Julius Zeisig erbaut. 1894 wurden die Bogenfenster über den fünf Eingängen der Kirche mit Frittgemälden aus pulverisiertem Glas geschmückt. In den 1980-er Jahren bis zur Wende boten die Lukaskirche und der damalige Pfarrer Wonneberger ein Dach für oppositionelle Gruppierungen und Veranstaltungen. Ein Balkenkreuz im Altarraum stammt aus einem Abrisshaus, das den Neubauten rund um den Ernst-Thälmann-Platz zum Opfer fiel.
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Eisenbahnstraße


Die Eisenbahnstraße entstand vor über 170 Jahren mit dem Bau der ersten deutschen Ferneisenbahnlinie von Leipzig nach Dresden. So fuhren bereits 1837 Züge nach Althen und ab 1839 bis Dresden, und zwar auf dem heutigen linken Fußweg stadtauswärts gesehen.Die Quartiere links und rechts der Eisenbahnstraße sind am Ende des 19. Jahrhunderts entstanden und wurden erst nach Verlegung der Eisenbahn mit einem Straßenraster überzogen und parzelliert. Von 1945-91 war die Straße nach Ernst Thälmann benannt und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Geschäfts- und Einkaufsstraßen in Leipzig. Es gab in dieser Zeit sogar Pläne, hier eine Fußgängerzone einzurichten. Heute führt auch der Jacobsweg, ein ökumenischer Pilgerweg, durch die Eisenbahnstraße. Er ist mit einer gelben Muschel auf blauem Grund markiert und verläuft von Görlitz kommend über Sommerfeld, die Eisenbahnstraße und den Augustusplatz zum Leipziger Markt und weiter über den Goerdelerring, die Jacobstraße, das Rosenthal und an der Luppe entlang Richtung Kleinliebenau und Sachsen-Anhalt.
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Torgauer Platz


Am Torgauer Platz entstand auf einer ehemaligen Industriebrache ein Gebäudeensemble mit Büros, Läden und Gewerbe. Im hinteren Teil schließt eine Halle mit einer Dachkonstruktion ab, die an die früher hier vorhandenen Produktionsgebäude erinnert.
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Bülowviertel


Wohngebiet nordöstlich des Torgauer Platzes, benannt nach Friedrich Wilhelm Graf Bülow von Dennewitz (1755-1816). Der preußische General führte in der Völkerschlacht 1813 ein Korps, das in der Richtung Taucha-Paunsdorf-Sellerhausen operierte und die Grimmaische Vorstadt stürmte. - Heute gibt es hier die Eigentümerinitiative Bülowviertel e.V., die sich für die Aufwertung des Viertels einsetzt.
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Torgauer Straße 15 / ATV


Die Turnhalle des Sportvereins wurde im September 1899 eingeweiht, Architekt war Gustav Pflaume. 1993 öffnete die Turnhalle nach mehrjähriger Sanierung erneut.
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"Grünes Band" Wurzner Straße


Mit Fördermitteln konnten in den letzten Jahren viele alte Ruinen entlang der Wurzner Straße abgerissen und als Grünflächen gestaltet werden. Außerdem wurden bestehende Brachflächen zu öffentlich nutzbaren Freiflächen umfunktioniert. Die Stadt Leipzig hat dafür mit jedem einzelnen Grundstückseigentümer eine so genannte Gestattungsvereinbarung getroffen.
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Bogislawstraße 18


Da das Schulgebäude an der damaligen Schulstraße in Volkmarsdorf für die wachsende Schülerzahl nicht mehr ausreichte, entstand 1869 in der Bogislawstr. eine neue Schule, die 1883 mit einem weiteren Anbau an der Ostseite versehen wurde. Heute kommen besonders in den Abendstunden und am Wochenende viele Menschen aus dem Leipziger Umland in das Bildungszentrum, das vor allem Kurse zur Berufsbildung anbietet.
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Markusgasse


Hieß bis vor einigen Jahren „An der Rietzschke“. Von hier kann man dem Verlauf der östlichen Rietzschke bis zum Bernhardiplatz auf einem Fuß- und Radweg folgen. Die Rietzschke ist ein unterirdisch verlaufender Bach, der Ende des 19. Jahrhunderts kanalisiert wurde.
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Ehemaliger Dorfanger und ehemaliges Rittergut Volkmarsdorf


Das Zentrum des früheren Dorfes, das Rittergut Volkmarsdorf, befand sich am Schnittpunkt der heutigen Bergstraße mit der Hermann-Liebmann-Straße. Auf den ehemaligen Dorfkern von Volkmarsdorf weist heute fast nur noch die Aufweitung der Hermann-Liebmann-Straße hin, der ehemalige Dorfanger ist hier am Abzweig Bergstraße noch zu erkennen. Am nördlichen Ende dieses Angers lag der Eingang zum Rittergut Volkmarsdorf, in südöstlicher Richtung befanden sich zu beiden Seiten Gehöfte.
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Hermann-Liebmann-Str. 42 / ehemaliges Volkmarsdorfer Rathaus


Ende des 19. Jahrhunderts gebaut, bis Anfang der 1990-er Jahre Sitz des (Volks-) Polizeireviers Nordost.
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Stadtteilpark "Rabet"


In den 1980er Jahren durch flächigen Abriss angelegter Park. 2004-2007 mit Hilfe von Fördergeldern der EU grundlegend umgestaltet sowie nach Norden und Süden um ca. drei Hektar erweitert. Das „Amöbenband“ schlängelt sich als 1 km langer Weg durch den Park und regt zu vielfältigen sportlichen Betätigungen an.Die Herkunft des Namens Rabet ist nicht eindeutig geklärt. Möglich ist eine Abstammung vom slawischen "robot" (Fron) als Kennzeichnung des Wohnsitzes slawischer Leibeigener, vom lateinischen "rubetum" (Brombeergebüsch) in Anlehnung an die wild verwachsene Beschaffenheit der Flur oder eine Ableitung von einem slawischen Wort, das soviel wie „Bergrücken“ bedeutet.
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Ehemaliges Ostbad im Rabet


1887 wird das Marienbad, später Ostbad, eröffnet, eine Badeanstalt mit Schwimm- und Wannenbad. Das Marienbad war damals das größte seiner Art in Deutschland und sehr bekannt. Es wurde mit Grundwasser gespeist und hatte mit Heizschlangen am Boden des Beckens eine moderne Wärmetechnik. Heute ist hier ein Fußball-Kleinspielfeld zu finden, das von verschiedenen Nationalitäten und Altersklassen rege genutzt wird.
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Aktuell in Volkmarsdorf

Das Quartiersmanagement Leipziger Osten erreichen Sie ab sofort im IC-E InfoCenter Eisenbahnstraße 49, Tel. 0341-35 13 79 13.

Zitat aus dem Stadtteilführer:


"Was ich wirklich gut finde, ist die zentrale Verkehrsanbindung des Viertels. Und man kann sogar in die Innenstadt laufen. Auch das Grün hat sich enorm entwickelt in den letzten Jahren und die Gartenvereine sind unmittelbar da. Alles ist dicht beieinander - egal, ob es um den Kindergarten, die Schule oder das Einkaufen geht." Mehr ...

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Link zum stadtweiten Batzen-Tauschring: www.batzen.de 

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